
Die Alhambra in Granada am Abend, Mauern und Türme am Hang und Berge dahinter.
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Die Türme der Sagrada Família mit Kränen darüber, der Bau ist noch im Gang.
Foto Gerardo nuñez · CC BY 3.0
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Die Plaza de España in Sevilla, ein geschwungenes Gebäude mit Kanal davor und gefliesten Bänken.
Foto Carlos Delgado · CC BY-SA 4.0
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Der Gipfel des Teide auf Teneriffa, ein Vulkankegel über einem Lavafeld.
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Das Guggenheim-Museum in Bilbao, geschwungene Metallflächen direkt am Wasser.
Foto José Ligero Loarte · CC BY-SA 4.0
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Toledo auf einem Hügel in der Flussschleife, die Mauern über dem Fels.
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Die Pförtnerpavillons des Park Güell, Dächer aus Keramikbruch, dahinter Stadt und Meer.
Foto Bernard Gagnon · CC BY-SA 3.0
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La Concha von oben, ein gebogener Strand, Boote auf dem Wasser und rechts ein Hügel.
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Foto auf Wikimedia CommonsZwischen Atlantik und Mittelmeer, mit den Kanaren im Ozean
Spanien
Paläste auf der Hochebene, eine Bucht im Norden und ein Vulkan im Atlantik.
Madrid ist die Hauptstadt. Das Festland liegt zwischen Atlantik und Mittelmeer, die Kanaren mit Teneriffa, der größten Insel, weit im Ozean. Das Land umfasst 506,030 Quadratkilometer. Eine vorläufige Zählung zum 1. Juli 2026 nennt 49,801,559 Einwohner. Der Teide auf Teneriffa ist mit 3,715 Metern der höchste Punkt, der Mulhacén in der Sierra Nevada mit 3,479 Metern der höchste des Festlands. Fünfzig Stätten stehen auf der Welterbeliste, die ersten fünf seit 1984, darunter die Alhambra und der Park Güell.
Im Süden bleibt der Rundgang im Binnenland. Der 657 Kilometer lange Guadalquivir ist der einzige große schiffbare Fluss, mit Schiffen von Sevilla bis zum Golf von Cádiz. Die Giralda wurde am 10. März 1198 fertig. Im Alcázar stammt der Mudéjar-Flügel aus den 1360er-Jahren. Granada liegt 738 Meter hoch am Fuß der Sierra Nevada: die Alhambra, darüber der Generalife und das Albaicín, das 1994 zur selben Eintragung kam.
Madrid hat kein Meer. Am Manzanares auf 660 Metern stehen der Königspalast von 1738 bis 1755 nach dem Brand von 1734, die Plaza Mayor von 1580 bis 1619 und der Retiro auf 1.4 Quadratkilometern. Der Schnellzug erreicht Toledo in einer Schleife des Tajo, mit 1,007 Kilometern der längste Fluss der Halbinsel. Toledos Altstadt ist seit 1986 Welterbe.
Barcelona genügt am Mittelmeer, dieselbe Küste kommt nicht doppelt vor. 2025 lebten in der zweitgrößten Stadt 1,713,247 Menschen, zwischen den Mündungen von Llobregat und Besòs, im Westen das Collserola-Gebirge. Der Grundstein der Sagrada Família stammt vom 19. März 1882, der Bau dauert an. Der Park Güell öffnete 1914, Gaudí gestaltete die Casa Batlló 1904 neu, die Boqueria öffnet sich zur Rambla.
Am Atlantik bleibt ein Abschnitt: Bilbao an der Mündung des Nervión und San Sebastián am Golf von Biskaya, 20 Kilometer von Frankreich. Das Guggenheim-Museum öffnete dort am 18. Oktober 1997. Teneriffa misst 2,034.38 Quadratkilometer und trägt den Teide-Nationalpark, 2007 auf 189.9 Quadratkilometern eingetragen.
Der AVE verbindet die Städte auf etwa 3,973 Kilometern, mit bis zu 300 Kilometern in der Stunde. 1992 fuhr er zuerst von Madrid über Córdoba nach Sevilla, 2005 nach Toledo mit 250 Kilometern in der Stunde. Die Währung ist der Euro. Festland und Balearen teilen die Uhrzeit, die Kanaren liegen eine Stunde zurück. Im Binnenland sind April, Mai, September und Oktober leichter, Juli und August in Sevilla und in der Mitte glühend heiß. Ein Visum hängt von der Staatsangehörigkeit ab; die Seite der konsularischen Dienste im Außenministerium gibt vor der Reise Auskunft.
Wichtige Städte und Regionen

Madrid
Die Hauptstadt am Manzanares, auf 660 Metern: Königspalast, Plaza Mayor und der Retiro.

Barcelona
Die zweitgrößte Stadt am Mittelmeer: Sagrada Família, Park Güell, Casa Batlló und die Boqueria.

Sevilla
Am Guadalquivir: die Giralda, der Alcázar und die Plaza de España im María-Luisa-Park.

Granada
Am Fuß der Sierra Nevada: die Alhambra, der Generalife, das Albaicín und der Mulhacén.

Toledo
Eine Altstadt in der Schleife des Tajo, mit quadratischer Festung und Schnellzug aus Madrid seit 2005.

Bilbao und San Sebastián
Der nördliche Atlantik: das Guggenheim an der Nervión-Mündung und La Concha am Golf von Biskaya.

Teneriffa
Die größte Kanareninsel: der Teide mit 3,715 Metern, die Steilküste von Los Gigantes und La Laguna.
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Wann ist die beste Zeit für eine Reise nach Spanien?
Für die Städte im Inneren und im Süden sind April und Mai, danach September und Oktober, erträglicher als der Höhepunkt der Hitze. Madrid hat von Dezember bis Februar Frost, Regen und hin und wieder Schnee, und im Retiro wurden am 14. August 2021 genau 40.7 Grad gemessen. Sevillas Sommer zieht sich lang, heiß und trocken hin, der Winter dort ist milder. In Barcelona fällt der meiste Regen im Herbst und im Frühling, und die trockene Spanne im Sommer bleibt kurz. Bilbao ist von Oktober bis April nass, der November ist der feuchteste Monat. Die Küsten Teneriffas bleiben im Winter mild und im Sommer warm, die Insel folgt also nicht dem Kalender der Hochebene.
Wie viele Tage genügen?
Eine Woche fasst Madrid und Toledo und danach eine südliche Stadt, entweder Sevilla oder Granada. Zehn Tage lassen Raum für Barcelona und für die nördliche Linie nach Bilbao und an die Bucht La Concha. Teneriffa verdient eine eigene Reise oder drei Tage am Schluss, weil der Flug getrennt von den Zügen des Festlands liegt. Zwischen Madrid und Sevilla fährt der Schnellzug seit 1992, zwischen Madrid und Toledo seit 2005. Das kürzt den Wechsel, ersetzt aber nicht die Stunden, die man in jeder Altstadt zu Fuß verbringt.
Ist ein Besuch teuer?
Das allgemeine Preisniveau von 2025 liegt bei etwa 65 Prozent des Niveaus der Vereinigten Staaten. Die Zahl entsteht, indem man den Kaufkraftfaktor durch den amtlichen Wechselkurs teilt, und sie misst die ganze Wirtschaft, nicht eine Hotelnacht und nicht ein Essen auf dem Markt. Der Euro ist die Währung, der Tageskurs steht im Währungsfeld. Eintritte in Paläste und Museen ändern sich, der aktuelle Preis bleibt auf der eigenen Seite des jeweiligen Orts.
Welche Währung gilt, und werden Karten angenommen?
Gezahlt wird in Euro. Der dreistellige Code steht im Währungsfeld zusammen mit dem Kurs des Tages. In Madrid, Barcelona, Sevilla und Bilbao nehmen Hotels sowie viele Restaurants und Museen Karten an. Auf kleinen Märkten und in manchen Bars bleibt Bargeld für geringe Beträge nützlich, ein paar Scheine neben der Karte reichen. Ein Umrechner setzt den Euro in die eigene Währung um, ohne einen Kurs in diesem Text festzuschreiben.
Wie kommt man von Stadt zu Stadt?
Zwischen Madrid und Sevilla trägt seit 1992 der Hochgeschwindigkeitszug die Verbindung und erreicht 300 Kilometer in der Stunde, auf einem Netz von etwa 3,973 Kilometern. Toledo hängt seit 2005 an Madrid, mit 250 Kilometern in der Stunde, und braucht dafür keinen Flughafen. Die fünf Flughäfen hier heißen Madrid, Barcelona, Teneriffa Süd, Sevilla und Bilbao. Teneriffa erreicht man auf dem Luftweg. In den Altstädten ist Gehen dem Auto vorzuziehen: in Toledo, Granada und Sevilla werden die Gassen am Hügel oder am Fluss eng.
Braucht man ein Visum?
Das hängt von der Staatsangehörigkeit ab. Die Seite der konsularischen Dienste im Außenministerium bündelt die Links zur Antragstellung, und das zuständige Büro richtet sich nach dem Land, in dem man wohnt. Man öffnet sie, bevor eine Fahrkarte gekauft wird, denn was für die eine Staatsangehörigkeit gilt, gilt nicht für die andere, und die praktischen Einzelheiten bleiben beim Konsulat.
Wo anfangen: im Landesinneren, im Norden oder auf der Insel?
Wenn die Zeit knapp ist, beginnt man mit Madrid und Toledo und wählt dann entweder Barcelona am Mittelmeer oder Sevilla und Granada im südlichen Binnenland, nicht beides und dazu noch eine dritte Küste. Bilbao und San Sebastián sind ein einziges atlantisches Ufer, nasser und anders als Andalusien. Teneriffa ist Vulkan und Ozean und gehört nur dann in den Plan, wenn ein eigener Flugtag frei ist. Mittelmeer, Norden und Kanaren in eine einzige Woche zu packen lohnt nicht: die Entfernungen fressen die Tage.
Fotos (34)
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