
Klares türkisfarbenes Wasser im Khor asch-Scham unter Felsbergen.
Foto Robert Haandrikman · CC BY 2.0
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Die weiße Steinfassade und das Minarett der Sultan-Qabus-Moschee vor klarem blauem Himmel.
Foto Francesco Bini · CC BY-SA 4.0
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Ein grünes Becken im Wadi Bani Khalid zwischen hellen Felsen und Palmen.
Foto Diego Delso · CC BY-SA 4.0
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Die Felswände des Wadi Nakhr unterhalb des Dschebel Schams bei Sonnenuntergang.
Foto Fabien LE JEUNE from France · CC BY 2.0
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Goldene Dünen der Wahiba-Wüste ziehen sich bis zum Horizont.
Foto Andries Oudshoorn · CC BY-SA 2.0
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Der gewaltige Rundturm der Festung Nizwa von außen, daneben eine zinnenbewehrte Mauer.
Foto Francesco Bini · CC BY-SA 4.0
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Eine grüne Wiese unter dichten Wolken bei Salalah in der Khareef-Zeit.
Foto MURSHID THALI PARAMBAN · CC BY-SA 4.0
Foto auf Wikimedia CommonsSüdosten der Arabischen Halbinsel, am Golf von Oman und am Arabischen Meer
Oman
Lehmburgen, grüne Wadis im Fels, Dünen, Fjorde und der Monsunnebel des Südens.
Oman liegt in der Südostecke der Arabischen Halbinsel: Im Nordosten grenzt es an den Golf von Oman, im Südosten an das Arabische Meer, an Land an Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jemen. Mit rund 315.331 Quadratkilometern ist es das drittgrößte Land der Halbinsel und hat etwa 5,4 Millionen Einwohner. Hauptstadt und größte Stadt ist Maskat, Amtssprache ist Arabisch. Ganz im Norden ist das Gouvernement Musandam durch emiratisches Gebiet vom übrigen Land getrennt und blickt auf die Straße von Hormus.
Das Hadschar-Gebirge teilt den Norden in Küste und Landesinneres und reicht von der Spitze Musandams bis nach Sur. Hier liegen der Dschebel Schams, mit 3.009 Metern der höchste Gipfel des Landes, und der Dschebel Achdar mit seinem Plateau und seinen Terrassengärten. Täler und Wüsten bedecken 82 Prozent der Fläche, Berge 15 Prozent und die Küstenebene gerade einmal 3 Prozent. In diesem trockenen Land versorgen seit Jahrhunderten die Aflaj Dörfer und Palmenhaine – alte Kanäle, die Wasser aus Quellen und aus dem Untergrund heranführen.
Maskat ist eine flache, weiße Stadt zwischen Meer und Bergen. Zu ihren Wahrzeichen gehören die 2001 vollendete Sultan-Qabus-Moschee mit einem 90 Meter hohen Hauptminarett, das 2011 eröffnete Royal Opera House und die alte Uferpromenade von Mutrah mit ihrem Souk. Rund 140 Kilometer landeinwärts liegt Nizwa mit seiner Rundturm-Festung und dem lebhaften Markt, und ganz in der Nähe steht die Festung Bahla, die 1987 als erste Stätte Omans ins Welterbe aufgenommen wurde.
An der Ostküste baut Sur seit Generationen Holzschiffe, und rund 60 Kilometer entfernt kommen am Ras al-Dschinz, dem östlichsten Punkt der Arabischen Halbinsel, Grüne Meeresschildkröten zur Eiablage an Land. Im Landesinneren erstreckt sich die Wahiba-Wüste, heute Scharqiyya-Sande genannt, über 12.500 Quadratkilometer, gleich daneben liegt das Wadi Bani Khalid mit Becken und Felsblöcken. Ganz im Süden werden die Berge Dhofars rund um Salalah während des Khareef-Monsuns von Juni bis September grün, und hier liegen die Welterbestätten des Weihrauchlands. Am anderen Ende des Landes dringt das Meer in langen, fjordartigen Buchten tief zwischen die Berge Musandams.
Beste Reisezeit für den Norden ist der Winter von Dezember bis Februar mit Temperaturen zwischen 18 und 26 °C; die heiße Zeit dauert von März bis September. In Salalah ist es umgekehrt: Saison ist im Sommer, wenn der Khareef Nebel und Nieselregen bringt. Die Währung ist der Omanische Rial, der in 1.000 Baisa unterteilt ist, die Zeitzone UTC+4. Oman besitzt fünf Welterbestätten, alle kulturell: die Festung Bahla, die archäologischen Stätten von Bat, al-Chutm und al-Ain, das Weihrauchland, die Aflaj-Bewässerungssysteme und die antike Stadt Qalhat.
Wichtige Städte und Regionen

Maskat
Die Hauptstadt zwischen Meer und Bergen: Große Moschee, Royal Opera House, Uferpromenade und Souk von Mutrah.

Nizwa
Die historische Stadt des Landesinneren mit Rundturm-Festung und Souk, nahe der Welterbe-Festung Bahla.

Dschebel Achdar und Dschebel Schams
Das Herz des Hadschar: das Saiq-Plateau mit Terrassen, der höchste Gipfel des Landes und das Dorf Misfat al-Abriyin.

Sur
Die Schiffbauerstadt der Ostküste, nahe den Schildkröten von Ras al-Dschinz und den Ruinen von Qalhat.

Wahiba-Wüste
Ein Dünenmeer von 12.500 km², an seinem Rand die Becken und Felsen des Wadi Bani Khalid.

Salalah
Die Hauptstadt Dhofars, grün in der Khareef-Zeit, mit den Weihrauchstätten al-Balid und Khor Rori.

Musandam
Eine Halbinsel an der Straße von Hormus, mit Buchten zwischen Bergen und den Holzschiffen von Chasab.
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Was kostet ein Flug nach Oman — und wann ist er günstiger?
Von Ihrer Stadt aus prüfen →Häufige Fragen zu Oman
Wann ist die beste Reisezeit für Oman?
Für Maskat, das Landesinnere und die Wüste ist der Winter von Dezember bis Februar ideal, mit Temperaturen zwischen 18 und 26 °C. Die heiße Zeit dauert von März bis September. Die Ausnahme ist Salalah: Dort ist von Juni bis September Saison, wenn der Khareef Nebel, leichten Regen und grüne Berge bringt.
Wie viele Tage braucht man?
Fünf Tage reichen für Maskat, Nizwa und eine Nacht am Dschebel Achdar oder Dschebel Schams. Mit einer Woche bis zehn Tagen kommen Sur, Ras al-Dschinz, die Wahiba-Wüste und das Wadi Bani Khalid hinzu. Salalah und Musandam liegen weit von Maskat entfernt; planen Sie für beide jeweils mindestens zwei bis drei Tage ein.
Ist Oman ein teures Reiseland?
Das allgemeine Preisniveau lag 2025 bei rund 47 % des US-Niveaus, berechnet aus den Kaufkraftparitäts- und Wechselkursdaten der Weltbank. Das misst die gesamte Wirtschaft, nicht Ihre Hotelrechnung, und die tatsächlichen Kosten unterscheiden sich stark zwischen Resorts, Wüstencamps und einfachen einheimischen Lokalen.
Welche Währung gilt?
Der Omanische Rial, der nicht in 100, sondern in 1.000 Baisa unterteilt ist. Nach Daten der Weltbank liegt der Kurs seit Jahren fest bei 0,3845 Rial je US-Dollar. Ein Rial ist also mehr als zweieinhalb Dollar wert, und kleine Beträge werden oft in Baisa angegeben.
Was sind die bekanntesten omanischen Gerichte?
Das Festessen ist Schuwa: Fleisch wird in einer würzigen Dattelpaste mariniert, eingewickelt und in einer Grube im Boden gegart. Im Alltag gibt es Qabuli-Reis, Harees und Maschuai, eine ganze am Spieß gebratene Königsmakrele mit Zitronenreis. Kaffee mit Kardamom wird Gästen mit Datteln und omanischer Halwa zur Begrüßung gereicht.
Wie reist man in Oman herum?
Die meisten Besucher mieten ein Auto: Nizwa liegt rund 140 Kilometer von Maskat entfernt, Sur etwa 203. Auf den Dschebel Achdar kommt man nur mit Allradfahrzeug. Inlandsflüge verbinden Maskat mit Salalah und Chasab, und zwischen Maskat und Musandam verkehrt eine Schnellfähre.
Brauche ich ein Visum?
Das hängt von Ihrer Staatsangehörigkeit ab, und die Regeln ändern sich. Prüfen Sie vor der Buchung die E-Visa-Seite der Royal Oman Police, fragen Sie bei Unklarheiten die omanische Botschaft in Ihrem Wohnsitzland und kontrollieren Sie alles wenige Tage vor der Reise noch einmal.
Fotos (26)
Quellen und Bildnachweise(41 Quellen · 38 Fotos · zuletzt geprüft 2026-10-04)
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- Die weiße Steinfassade und das Minarett der Sultan-Qabus-Moschee vor klarem blauem Himmel. · Francesco Bini · CC BY-SA 4.0
- Weiße Arkaden rund um den Hof der Sultan-Qabus-Moschee, dahinter eine Kuppel. · Francesco Bini · CC BY-SA 4.0
- Die Uferstraße von Mutrah schwingt sich zwischen weißen Häusern und Felsbergen am Meer entlang. · Diego Delso · CC BY-SA 4.0
- Der Hafen von Mutrah mit seinen Bootsanlegern, darüber auf dem Hügel die Festung Mutrah. · Eduard Marmet · CC BY-SA 2.0
- Die weiße Bogenfassade des Royal Opera House in Maskat. · Taha Al-Hayali · CC BY-SA 4.0
- Ein Laden im Souk von Mutrah voller bunter Stoffe, Laternen und Holzarbeiten. · Georg Karl Ell · CC BY-SA 4.0
- Die Festung al-Dschalali mit ihren zwei Türmen auf einem Felsen über dem alten Hafen von Maskat. · Christoph Strässler · CC BY-SA 2.0
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- Höfe und Türme der Festung Nizwa von oben, dahinter Palmenhaine. · Dr. Thomas Liptak · CC BY-SA 4.0
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- Ein runder Lehmturm der Festung Bahla, am Horizont das Hadschar-Gebirge. · Albinfo · CC BY 4.0
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- Ein tiefer Abbruch am Dschebel Schams, die Felsschichten stufen sich bis zum Talgrund hinab. · albinfo · CC BY-SA 4.0
- Die Felswände des Wadi Nakhr unterhalb des Dschebel Schams bei Sonnenuntergang. · Fabien LE JEUNE from France · CC BY 2.0
- Ackerterrassen am Rand eines Tals am Dschebel Achdar, dahinter Gipfel. · Philipp Weigell · CC BY 3.0
- Die Steinhäuser von Misfat al-Abriyin zwischen Palmen am Berghang. · Broc · CC0
- Ein schmaler Falaj-Kanal führt Wasser zwischen Palmen in Misfat al-Abriyin. · dconvertini · CC BY-SA 4.0
- Ein traditionelles Holzschiff im Bau auf einem Gerüst in einer Werft in Sur. · Dr. Thomas Liptak · CC BY-SA 4.0
- Das Gerippe eines kleinen Holzboots in einer Werkstatt in Sur. · Ji-Elle · CC BY-SA 3.0
- Ein grünes Becken zwischen den hohen Felswänden des Wadi Shab, am Ufer Palmen. · Uhooep · CC BY-SA 4.0
- Eine Grüne Meeresschildkröte nachts im Sand von Ras al-Dschinz. · Andries Oudshoorn · CC BY-SA 2.0
- Strand und felsige Landspitze von Ras al-Dschinz bei Sonnenuntergang. · John Crane from Prague, Czech Republic · CC BY 2.0
- Goldene Dünen der Wahiba-Wüste ziehen sich bis zum Horizont. · Andries Oudshoorn · CC BY-SA 2.0
- Hohe Dünen und ihre Schatten in der Wahiba-Wüste, dazwischen ein kleines Auto. · Andries Oudshoorn · CC BY-SA 2.0
- Ein grünes Becken im Wadi Bani Khalid zwischen hellen Felsen und Palmen. · Diego Delso · CC BY-SA 4.0
- Grünes Wasser schlängelt sich zwischen glatten weißen Felsblöcken im Wadi Bani Khalid. · Diego Delso · CC BY-SA 4.0
- Grüne Hügel und Bäume in Dhofar während der Khareef-Zeit. · Poojaryroshan · CC BY-SA 4.0
- Eine grüne Wiese unter dichten Wolken bei Salalah in der Khareef-Zeit. · MURSHID THALI PARAMBAN · CC BY-SA 4.0
- Die Ruinen der alten Stadt al-Balid am Wasser in Salalah. · https://www.flickr.com/photos/pukomuko/ · CC BY 2.0
- Das ruhige Wasser des Khor Rori zwischen Sand und Hügeln an der Küste Dhofars. · Juozas Šalna · CC BY 2.0
- Ein niedriger, vielfach verzweigter Weihrauchbaum im Wadi Dawkah. · Mauro Raffaelli · CC BY-SA 3.0
- Eine lange Bucht zwischen den kahlen Bergen Musandams von oben. · PLBechly · CC BY-SA 4.0
- Klares türkisfarbenes Wasser im Khor asch-Scham unter Felsbergen. · Robert Haandrikman · CC BY 2.0
- Hölzerne Dhaus im Khor asch-Scham zwischen den Bergen Musandams. · Robert Haandrikman · CC BY 2.0
- Ein Delfin springt neben einem Boot in den Gewässern Musandams. · Robert Haandrikman · CC BY 2.0
- Steinerne Kuppelgräber auf einem Grat in der Ausgrabungsstätte al-Ain, dahinter ein mächtiger Berg. · Arian Zwegers · CC BY 2.0
- Ein großes Tablett Reis mit gegrilltem Fleisch auf einem omanischen Tisch. · Erkan Pinar · CC BY 2.0
- Goldene omanische Halwa mit Nüssen in einem großen Topf. · Meshal humaid Ali Almoqbali · CC BY-SA 4.0