
Strand und Villen über dem Wasser auf Thudufushi im Atoll Ari, ein Holzsteg über Türkis.
Foto Martin Falbisoner · CC BY-SA 4.0
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Das Atoll Malé von der Internationalen Raumstation: Korallenringe im Indischen Ozean.
Foto NASA · Public domain
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Niedrige Inseln in der Lagune des Atolls Baa, flache Riffe um den Sand.
Foto Frédéric Ducarme · CC BY-SA 4.0
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Skyline von Malé vom Meer: dichte Bebauung auf der Hauptstadtinsel über türkisfarbenem Wasser.
Foto U.S. Department of State from United States · Public domain
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Der Kieselstrand Thoondu auf Fuvahmulah aus der Luft, ein Küstenbogen im Ozean.
Foto Asaymirus · CC BY 4.0
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Heller Strand von Maafushi mit leichter Brandung und Palmen im Sand.
Foto Buiobuione · CC BY-SA 4.0
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Küste des Atolls Addu: türkisfarbenes Wasser und Boote an einem niedrigen Südstrand.
Foto Mark Hodson Photos · CC BY 2.0
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Blick von Villen über dem Wasser im Resort Medhufushi, ein Holzsteg über Türkis.
Foto Priyaflorenceshah · CC BY-SA 4.0
Foto auf Wikimedia CommonsSüdasien · Indischer Ozean
Malediven
Ein Archipel aus Korallenringen: türkisfarbene Lagunen, eine dichte Hauptstadt und Resortinseln.
Die Malediven sind ein Archipel im Indischen Ozean, südwestlich von Indien und Sri Lanka. Eine Kette von 26 Atollen zieht sich vom Norden bis zum Atoll Addu im Süden. Rund 1.190 Koralleninseln liegen verstreut über etwa 90.000 Quadratkilometer Ozean, während das trockene Land nur etwa 298 Quadratkilometer ausmacht. Diese Spaltung trägt den Maßstab: Der Staat ist nach Quadratmetern winzig und nach Bootsdistanz weit. Die Hauptstadt Malé ist eine dicht bebaute Inselstadt am Südrand des Atolls Nord-Malé. Sie ist kein Ferienort an einem breiten Sandstrand.
Was die Landschaft prägt, ist keine Bergkette und keine lange Allee, sondern ein Korallenring, eine flache Lagune und eine Sandinsel darin. Die mittlere Höhe des Landes liegt bei etwa 1,5 Metern über dem Meer, und selbst die höchsten Punkte erreichen nur wenige Meter. Riffe und Lagunen sind das, was Gäste vom Flugzeug und vom Boot sehen: türkisfarbenes Wasser, das jenseits der Riffkante in tiefes Blau fällt.
Der Tourismus entstand hier über das Modell der Resortinsel. Das erste Resort öffnete 1972 auf einer Insel im Atoll Nord-Malé. Spätere Regeln erlaubten auch Gästehäuser auf bewohnten lokalen Inseln, etwa Maafushi im Atoll Süd-Malé. Die Reise hat deshalb zwei Schichten: eine dichte Hauptstadt und ein Flughafen auf Hulhulé, dann der Transfer per Schnellboot oder Wasserflugzeug zu einem Resortatoll oder zu einer lokalen Insel. Das Atoll Baa trat im Juni 2011 dem Weltnetz der Biosphärenreservate der UNESCO bei, ohne deshalb schon Welterbestätte zu sein. Die Welterbeliste verzeichnet für das Land null eingetragene Stätten, auf der Tentativliste stehen Moscheen aus Korallenstein.
Das Klima ist tropisch-maritim. Eine trockenere Zeit hängt an Nordostwinden, ungefähr von Anfang Dezember bis Ende März, eine feuchtere an Südwestwinden, ungefähr von Ende April bis Ende Oktober, so die Geografie der Malediven. Die Temperatur bleibt das ganze Jahr hoch. Der eigentliche Unterschied liegt in Wind und Regen, nicht in einem kalten Winter. Amtssprache ist Dhivehi, Währung die maledivische Rufiyaa, Zeitzone UTC+5. Das Haupttor ist der internationale Flughafen Velana bei Malé, im Süden bedient der Flughafen Gan das Atoll Addu.
Die Malediven folgen einem anderen Takt als ein Stadtstaat an einer Meerenge oder ein Vulkanarchipel mit Millionenstädten auf großen Inseln. Der Schritt lautet: Insel, dann Boot, dann Riff. Malés Architektur reicht von der Alten Freitagsmoschee aus Korallenstein bis zum Islamischen Zentrum mit weißer Kuppel. Die Entdeckungsreise geht tiefer, Ort für Ort.
Wichtige Städte und Regionen

Malé
Die Hauptstadt: eine dichte Insel mit Hafen, Moscheen aus Korallenstein und einem Islamischen Zentrum mit weißer Kuppel.

Nord-Malé
Das geografische Atoll um die Hauptstadt: Resorts auf eigenen Inseln, und hier öffnete 1972 das erste Resort des Landes.

Süd-Malé
Das Atoll südlich der Hauptstadt. Maafushi ist eine bewohnte Insel mit lokalen Gästehäusern und Stränden nahe Malé.

Ari
Ein großes Atoll im Westen, verwaltungsmäßig in Nord und Süd geteilt, bekannt für Lagunen und Inselresorts.

Baa
Ein Atoll im mittleren Westen. Seit Juni 2011 UNESCO-Biosphärenreservat, mit Riffen und Inseln in der Lagune.

Addu
Der äußerste Süden des Landes, hinein in die Südhalbkugel. Die Stadt Addu und der Flughafen Gan liegen auf der Insel Gan.

Fuvahmulah
Eine einzelne südliche Insel, die selbst ein Atoll ist, mit dem Kieselstrand Thoondu an der Nordspitze.
Malediven noch besser kennenlernen?
Eine Reise in Fotos, Karten und Zahlen — Schritt für Schritt.
Was kostet ein Flug nach Malediven — und wann ist er günstiger?
Von Ihrer Stadt aus prüfen →Häufige Fragen zu Malediven
Wann ist die bessere Reisezeit für die Malediven?
Die Geografie der Malediven beschreibt zwei Zeiten. Eine trockenere hängt an Nordostwinden, ungefähr von Anfang Dezember bis Ende März, eine feuchtere an Südwestwinden, ungefähr von Ende April bis Ende Oktober. Die Hitze bleibt das ganze Jahr. Der größere Unterschied liegt in Regen und Wind, nicht in Kälte. Die Trockenzeit ist klarer für Strand und Bootstransfers. Die Regenzeit bleibt machbar, wenn man stärkere Schauer einplant.
Wie viele Tage braucht man auf den Malediven?
Fünf bis sieben Tage lassen einen Tag in Malé oder am Flughafen und dann drei bis fünf Tage auf einem Atoll — Resort oder lokale Insel wie Maafushi. Zehn Tage öffnen zwei verschiedene Atolle, etwa Nord-Malé und danach Ari oder Baa, weil Transfers zwischen Atollen auf Schnellboot oder Wasserflugzeug angewiesen sind und einen halben Tag kosten können. Messt die Strecke nicht in Straßenkilometern. Messt sie an den Plänen der Boote und der Inlandsflüge.
Ist Tourismus auf den Malediven teuer?
Das allgemeine Preisniveau 2025 liegt nach der Weltbankrechnung aus Kaufkraftparität und Wechselkurs bei rund 51 % des Niveaus der Vereinigten Staaten. Die Zahl gilt für die ganze Wirtschaft, nicht für eine Resortrechnung. Resorts auf eigenen Inseln kosten meist mehr als Gästehäuser auf lokalen Inseln, die nach Regeländerungen um 2009 zunahmen. Die Kosten pro Tag liegen zwischen beiden Modellen weit auseinander.
Welche Währung gilt, und werden Karten akzeptiert?
Die amtliche Währung ist die maledivische Rufiyaa. US-Dollar werden im Tourismus weit akzeptiert. Karten sind in Resorts und Hotels üblich, auf lokalen Inseln kann das Gästehaus Bargeld und Karte mischen. Nehmt etwas Bargeld für kleine Einkäufe in Malé und auf bewohnten Inseln mit und klärt die Zahlungsart bei der Buchung.
Wie reist man zwischen Inseln und Atollen?
Vom Flughafen Velana bei Malé geht es per Schnellboot oder Wasserflugzeug auf eine Resortinsel, per Fähre oder Boot auf nahe lokale Inseln wie Maafushi. Distanzen im Archipel sind marin. Ein Schienennetz gibt es nicht. Der Flughafen Gan bedient den äußersten Süden auf dem Atoll Addu. Plant den Transfer mit der Unterkunft, denn die Zeiten folgen Resortbooten oder öffentlichen Schnellbootplänen.
Was unterscheidet eine Resortinsel von einer lokalen Insel?
Das klassische Modell seit 1972 gibt eine ganze Insel einem Resort, so beim ersten Resort Kurumba im Atoll Nord-Malé. Ab etwa 2009 weitete sich der Aufenthalt auf Gästehäuser bewohnter Inseln aus, auf denen Malediver leben, etwa Maafushi. Das erste hält Strand und Dienste im Resort. Das zweite stellt euch auf eine Straße der lokalen Insel, mit klarerem eigenem Weg zwischen Strand und Cafés.
Brauche ich ein Visum für die Einreise?
Die Regeln hängen von Staatsangehörigkeit und Aufenthaltsdauer ab und ändern sich. Prüft vor der Buchung die Seite zum Touristenvisum auf der offiziellen Website der maledivischen Einwanderungsbehörde. Ist der Fall unklar, fragt die zuständige Vertretung für euer Wohnsitzland.
Fotos (23)
Quellen und Bildnachweise(26 Quellen · 40 Fotos · zuletzt geprüft 2026-09-27)
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- Skyline von Malé vom Meer: dichte Bebauung auf der Hauptstadtinsel über türkisfarbenem Wasser. · U.S. Department of State from United States · Public domain
- Weiße Kuppel und Minarett des Islamischen Zentrums in Malé, ein architektonisches Zeichen über der Stadt. · Zairon · CC BY-SA 4.0
- Skyline von Malé von der nahen Insel Villingili, gedrängte Häuser hinter dem Wasser. · Adam Jones from Kelowna, BC, Canada · CC BY-SA 2.0
- Die Insel Eriyadu im Atoll Nord-Malé von Westen: Sandstrand und Palmenlinie in der Lagune. · Ввласенко · CC BY-SA 3.0
- Villen über dem Wasser auf der Insel Meeru, ein Holzsteg über der flachen Lagune. · JaseW · CC BY-SA 4.0
- Ein traditionelles Boot im türkisfarbenen Wasser der Malediven nahe einer niedrigen Insel. · Laika ac from UK · CC BY-SA 2.0
- Sandstrand auf Maafushi im Atoll Süd-Malé, flaches Wasser und Bäume am Rand. · Adam Jones from Kelowna, BC, Canada · CC BY-SA 2.0
- Heller Strand von Maafushi mit leichter Brandung und Palmen im Sand. · Buiobuione · CC BY-SA 4.0
- Weiter Blick auf Maafushi und die umliegenden Inseln von Kaafu aus geringer Höhe. · Buiobuione · CC BY-SA 4.0
- Strand von Maafushi mit Wassersportgerät im Sand zur Lagune hin. · Saaremees · CC BY-SA 4.0
- Strand und Villen über dem Wasser auf Thudufushi im Atoll Ari, ein Holzsteg über Türkis. · Martin Falbisoner · CC BY-SA 4.0
- Eine Reihe Villen über dem Wasser auf Thudufushi, Schatten auf der flachen Lagune. · Martin Falbisoner · CC BY-SA 4.0
- Strand der Insel Bathala im Atoll Ari, weißer Sand und Palmen zum Meer. · Gzzz · CC BY-SA 4.0
- Ein Korallenring aus der Luft: eine Sandinsel in einer türkisfarbenen Lagune im Ozean. · Syd Sujuaan sydsujuaan · CC0
- Niedrige Inseln in der Lagune des Atolls Baa, flache Riffe um den Sand. · Frédéric Ducarme · CC BY-SA 4.0
- Die Insel Landaa Giraavaru im Atoll Baa, dichter Bewuchs auf Sand. · Frédéric Ducarme · CC BY-SA 4.0
- Heller Sandstrand im Umkreis des Atolls Baa, flaches Wasser ohne hohe Brandung. · B166-er · CC BY-SA 3.0
- Eine kleine Insel im Atoll Baa aus geringer Höhe, ein Sandring in der Lagune. · Frédéric Ducarme · CC BY-SA 4.0
- Küste des Atolls Addu: türkisfarbenes Wasser und Boote an einem niedrigen Südstrand. · Mark Hodson Photos · CC BY 2.0
- Sonnenuntergang über dem Wasser des Atolls Addu, offener Horizont ohne Berge. · ╚ DD╔ from Male, Maldives · CC BY-SA 2.0
- Sonnenaufgang auf dem Atoll Addu, warmes Licht auf ruhigem Wasser. · ╚ DD╔ from Male, Maldives · CC BY-SA 2.0
- Der Kieselstrand Thoondu auf Fuvahmulah aus der Luft, ein Küstenbogen im Ozean. · Asaymirus · CC BY 4.0
- Wellen am Strand Thoondu, helle Kiesel an der Nordspitze der Insel. · Shifaaz shamoon sotti · CC0
- Sonnenuntergangspunkt am Hafen von Fuvahmulah, offener Horizont über dem Wasser. · Ibrahim Asad · CC BY 3.0
- Sandstrand von Fuvahmulah, leichte Wellen an der Südküste. · Asaymirus · CC BY 4.0
- Oberfläche des Indischen Ozeans über küstennahen Riffen, klares Wasser zum Schnorcheln. · Rudolph.A.furtado · CC0
- Ein hölzerner maledivischer Fischer-Dhoni auf dem Wasser, ein traditionelles Boot mit offenem Deck. · Ibrahim Asad · CC BY 3.0
- Luftbild der Insel Guraidhoo: ein Sandring und Palmen in einer flachen Lagune. · Luka Peternel · CC BY-SA 4.0
- Das Atoll Malé von der Internationalen Raumstation: Korallenringe im Indischen Ozean. · NASA · Public domain
- Sandstrand im Atoll Vaavu, Palmen neigen sich über flaches Wasser. · goldpicasa · CC BY 3.0
- Ufer des Atolls Vaavu, weißer Sand und eine Baumlinie zur Lagune. · goldpicasa · CC BY 3.0
- Blick von Villen über dem Wasser im Resort Medhufushi, ein Holzsteg über Türkis. · Priyaflorenceshah · CC BY-SA 4.0
- Eine Reihe Villen über dem Wasser auf Medhufushi, Holzdecks über der Lagune. · Priyaflorenceshah · CC BY-SA 4.0
- Das Islamische Zentrum in Malé von der Seite, Kuppel und Minarett über den Dächern. · Zairon · CC BY-SA 4.0
- Fassade des Islamischen Zentrums in Malé, ein weißer Baukörper mit hohem Minarett. · Zairon · CC BY-SA 4.0
- Eine Schaukel am Strand von Hulhumalé, Sand und flaches Wasser nahe der Hauptstadt. · Saaremees · CC BY-SA 4.0
- Die Insel Komandoo im Atoll Lhaviyani: ein geschwungener Strand und eine flache Lagune aus der Luft. · eNil from Portsmouth, UK · CC BY 2.0
- Ein Boot in türkisfarbenem Wasser nahe einer niedrigen Insel im Archipel. · Laika ac from UK · CC BY-SA 2.0
- Ein weiterer Strand im Gebiet des Atolls Baa, Palmen am Rand des türkisfarbenen Wassers. · B166-er · CC BY-SA 3.0
- Strandfront und Villen auf Thudufushi, flaches Wasser mit einem Stich ins Grüne. · Martin Falbisoner · CC BY-SA 4.0