
Die Kirche von Gergeti auf einem grünen Kamm, dahinter der verschneite Kasbek.
Foto Arian Zwegers from Brussels, Belgium · CC BY 2.0
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Die geschwungene Friedensbrücke über die Kura in Tiflis, am Ufer der Rike-Park.
Foto falco · CC0
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Steinhäuser und Wehrtürme von Uschguli an einem grünen Hang unter Schneegipfeln.
Foto Arian Zwegers from Brussels, Belgium · CC BY 2.0
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Rote Dächer und ein Kirchturm in Sighnaghi, dahinter das weite Alasani-Tal.
Foto Bernard Gagnon · CC BY 4.0
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Die Schwarzmeerküste zwischen Bäumen, am Horizont die Türme von Batumi.
Foto Jagermesh · CC BY-SA 2.0
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Zusammenfluss von Kura und Aragwi, Mzcheta am Ufer zwischen grünen Hügeln.
Foto Alexkom000 · CC BY 4.0
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Ein Wasserfall stürzt zwischen Felsen der Martwili-Schlucht in ein türkises Becken.
Foto Jami430 · CC BY-SA 4.0
Foto auf Wikimedia CommonsSüdkaukasus, an der Ostküste des Schwarzen Meeres
Georgien
Schneebedeckte Kaukasusgipfel, Wehrturmdörfer aus Stein, die Weinberge Kachetiens und die Schwefelbäder von Tiflis.
Georgien liegt im Kaukasus an der Ostküste des Schwarzen Meeres, dort, wo Osteuropa und Westasien aufeinandertreffen. Im Norden grenzt es an Russland, im Süden an die Türkei und Armenien, im Südosten an Aserbaidschan. Das Land ist rund 69.700 Quadratkilometer groß, die Volkszählung 2024 ergab etwa 3,7 Millionen Einwohner, von denen mehr als ein Drittel in der Hauptstadt Tiflis lebt. Amtssprache ist Georgisch mit eigenem Alphabet, die Währung heißt Lari.
Großer und Kleiner Kaukasus umschließen den größten Teil des Landes, dazwischen liegen Ebenen und Täler. Im Nordwesten erreicht der Schchara 5.203 Meter und ist damit der höchste Punkt Georgiens; im Nordosten steht der Kasbek, ein erloschener Vulkan von 5.054 Metern. Der Westen ist warm und feucht, weil die Meeresluft ungehindert hereinzieht, der Osten trockener, mit heißen Sommern und kalten Wintern. Die Schwarzmeerküste ist rund 310 Kilometer lang.
Tiflis zieht sich an beiden Ufern der Kura entlang, seine Viertel liegen zwischen 380 und 770 Metern über dem Meer. In der Altstadt gibt es geschnitzte Holzbalkone, Schwefelbäder unter Ziegelkuppeln und die Festung Narikala auf dem Hügelkamm, zu der eine Seilbahn vom Rike-Park hinaufführt. Rund 20 Kilometer nördlich liegt am Zusammenfluss zweier Flüsse Mzcheta, die alte Hauptstadt, deren historische Bauten seit 1994 zum Welterbe gehören.
Nach Norden überquert die Georgische Heerstraße den Kreuzpass auf 2.379 Metern und führt hinab nach Stepanzminda in der Region Kasbegi, wo die Kirche von Gergeti auf 2.170 Metern unter dem Kasbek steht. Im Osten füllen die Weinberge Kachetiens das Alasani-Tal, über dem das Hügelstädtchen Sighnaghi mit seinen Mauern aus dem 18. Jahrhundert thront. Im Westen liegt Kutaissi, die drittgrößte Stadt, nahe dem Kloster Gelati, der Prometheus-Höhle und engen Flussschluchten.
Am Schwarzen Meer verbindet Batumi, die zweitgrößte Stadt, einen langen Strandboulevard und einen Botanischen Garten mit einer Skyline neuer Türme. Hoch oben in Swanetien drängen sich steinerne Wehrtürme in Mestia und Uschguli, seit 1996 Welterbe. Georgien hat vier Welterbestätten: drei Kulturstätten und eine Naturstätte, die Kolchischen Regenwälder und Feuchtgebiete. Wein reift hier bis heute in vergrabenen Tonamphoren, den Qvevri; die UNESCO nahm diese Methode 2013 in die Liste des immateriellen Kulturerbes auf.
Am angenehmsten sind Mai und Juni sowie September und Oktober, wenn es in Tiflis mild ist. Der Sommer gehört den Bergen und dem Meer, der Winter den Pisten von Gudauri. Es gilt UTC+4; wichtigstes Tor ist der Internationale Flughafen Tiflis, gefolgt von Batumi und Kutaissi.
Wichtige Städte und Regionen

Tiflis
Die Hauptstadt an der Kura: Altstadt, Schwefelbäder, Festung Narikala und Friedensbrücke.

Mzcheta
Die alte Hauptstadt am Zusammenfluss zweier Flüsse, mit Steinbauten auf der Welterbeliste.

Kasbegi und Stepanzminda
Die Kirche von Gergeti unter dem Kasbek, die Georgische Heerstraße, der Kreuzpass und Gudauri.

Kachetien und Sighnaghi
Weinland im Alasani-Tal: das ummauerte Sighnaghi, Telawi und das Gut Zinandali.

Batumi
Die Stadt am Schwarzen Meer: Strandboulevard, Alphabet-Turm und Botanischer Garten am Grünen Kap.

Kutaissi und Imeretien
Bagrati-Kathedrale und Kloster Gelati, Prometheus-Höhle sowie die Martwili- und Okatse-Schlucht.

Swanetien
Wehrturmdörfer in Mestia und Uschguli unter Georgiens höchsten Gipfeln.
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Was kostet ein Flug nach Georgien — und wann ist er günstiger?
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Wann ist die beste Reisezeit für Georgien?
Mai und Juni sowie September und Oktober, wenn die Tageshöchstwerte in Tiflis etwa zwischen 20 und 29 °C liegen. Juli und August sind in der Hauptstadt heiß, aber ideal für Kasbegi, Swanetien und die Küste. Skisaison in Gudauri ist von Dezember bis April.
Wie viele Tage braucht man?
Drei Tage reichen für Tiflis und einen Tagesausflug nach Mzcheta. Eine Woche bringt zwei Nächte in Kasbegi und ein bis zwei Tage in Kachetien. Batumi, Kutaissi und Swanetien liegen im Westen; planen Sie rund zwei Wochen ein, denn allein Mestia verdient zwei oder drei Tage.
Ist Georgien teuer?
Das allgemeine Preisniveau lag 2025 bei rund 33 % des US-Niveaus, berechnet aus Kaufkraftparität und Wechselkurs der Weltbank. Das bildet die ganze Wirtschaft ab, nicht die Hotelrechnung, und die tatsächlichen Kosten schwanken stark zwischen Stadthotels und Gästehäusern auf dem Land.
Welche Währung gilt?
Der Georgische Lari, unterteilt in 100 Tetri und 1995 eingeführt. Im Umlauf sind Münzen zu 5, 10, 20 und 50 Tetri sowie zu 1 und 2 Lari. 2025 lag der Kurs im Schnitt bei etwa 2,74 Lari je US-Dollar.
Welche georgischen Gerichte sind am bekanntesten?
Chatschapuri, mit Käse gefülltes Brot, ist das Nationalgericht; Klassiker sind das runde imeretische und das bootförmige adscharische mit Ei und Butter. Chinkali sind würzige Fleischteigtaschen, bei denen man zuerst die Brühe aussaugt. Als Süßes gibt es Tschurtschchela, Nüsse in eingedicktem Traubensaft.
Wie reist man im Land herum?
Der Flughafen Tiflis liegt 17 km von der Stadt entfernt, der Flughafen Kutaissi 14 km. Auf der Straße sind es von Tiflis 157 km nach Stepanzminda und 221 km nach Kutaissi. Die Eisenbahn verbindet die Schwarzmeerküste mit Tiflis, und Mestia hat einen kleinen Flughafen, benannt nach Königin Tamar.
Brauche ich ein Visum?
Das hängt von Ihrer Staatsangehörigkeit ab, und die Regeln ändern sich. Prüfen Sie vor der Buchung das offizielle E-Visum-Portal Georgiens, fragen Sie bei Unklarheiten die georgische Botschaft in Ihrem Land und prüfen Sie wenige Tage vor der Reise noch einmal.
Fotos (30)
Quellen und Bildnachweise(54 Quellen · 40 Fotos · zuletzt geprüft 2026-10-06)
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- Die geschwungene Friedensbrücke über die Kura in Tiflis, am Ufer der Rike-Park. · falco · CC0
- Mauern der Festung Narikala auf einem Felsen über Tiflis, an ihrem Fuß eine kleine Kuppelkirche. · George Melashvili · CC BY-SA 3.0
- Ziegelkuppeln der Schwefelbäder in Abanotubani, dahinter alte Häuser. · Wowan1978 · CC BY-SA 4.0
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- Runde Steinkuppeln der Badehäuser in der Altstadt, dahinter Häuser mit Balkonen. · Adam Jones from Kelowna, BC, Canada · CC BY-SA 2.0
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- Die Georgische Heerstraße windet sich am Kreuzpass zwischen verschneiten Hängen. · Alexxx1979 · CC BY-SA 4.0
- Die Festung Ananuri mit Türmen und Kirche am Seeufer zwischen bewaldeten Bergen. · Bernard Gagnon · CC BY 4.0
- Weiße, verschneite Hänge oberhalb von Gudauri. · Alexander Savonin lordpinguin · CC0
- Rote Dächer und ein Kirchturm in Sighnaghi, dahinter das weite Alasani-Tal. · Bernard Gagnon · CC BY 4.0
- Die Steinmauer von Sighnaghi mit Türmen am Rand des Hügels über dem Tal. · Sergey Sebelev · CC BY-SA 4.0
- Reihen grüner Reben in Kachetien unter bewölktem Himmel. · Chateau Zegaani · CC BY-SA 2.0
- Ein Regenbogen über Weinbergen in Kachetien in der Dämmerung. · Vladimir Pankratov · CC BY-SA 4.0
- Der Palast von Zinandali mit geschwungener Holzveranda und Rasen. · Gerd Eichmann · CC BY-SA 4.0
- Der Alphabet-Turm an der Uferpromenade von Batumi, dahinter Riesenrad und Schwarzes Meer. · Andrew Milligan sumo · CC BY 2.0
- Die Schwarzmeerküste zwischen Bäumen, am Horizont die Türme von Batumi. · Jagermesh · CC BY-SA 2.0
- Weiße Kolonnaden am Strandboulevard von Batumi, die sich zum Meer öffnen. · Sosotedrd · CC BY-SA 4.0
- Steinkirchen und Glockenturm des Klosters Gelati zwischen Bäumen. · DDohler · CC BY 2.0
- Rot und violett beleuchtete Tropfsteine in der Prometheus-Höhle. · Jon Gudorf Photography · CC BY-SA 2.0
- Ein Wasserfall stürzt zwischen Felsen der Martwili-Schlucht in ein türkises Becken. · Jami430 · CC BY-SA 4.0
- Ein Hängesteg an der Wand der Okatse-Schlucht über dichtem Wald. · Mygeorgianguide · CC BY-SA 4.0
- Ein grünes Tal bei Uschguli, an dessen Ende der verschneite Schchara aufragt. · D.Rovchak · CC BY-SA 4.0
- Steinhäuser und Wehrtürme von Uschguli an einem grünen Hang unter Schneegipfeln. · Arian Zwegers from Brussels, Belgium · CC BY 2.0
- Verschneite Berge Swanetiens von Mestia aus, vorn ein steiniges Flussbett. · Yasuhiro Kojima · CC BY-SA 4.0
- Bootförmiges adscharisches Chatschapuri mit Käse, Butter und Eigelb in der Mitte. · Eugene Krasnaok · CC BY 4.0
- Gefaltete Chinkali auf einem weißen Teller. · Sandra C from Canada · CC BY-SA 2.0
- Schnüre mit Tschurtschchela, in eingedicktem Traubensaft getauchte Walnüsse, hängen zum Trocknen. · Jon Gudorf Photography · CC BY-SA 2.0
- Zwei große Qvevri-Tonamphoren auf dem Rasen. · Levan Totosashvili · CC BY-SA 2.0
- Ein weiter Weinberg in Kachetien, am Horizont Berge. · rugbyxm · CC BY 2.0
- Der Strandboulevard von Batumi von oben, zwischen Gärten und Strand. · polinakoshkadelik · CC BY 2.0
- Die Bucht und Gebäude von Batumi vom Botanischen Garten über dem Meer. · Krzysztof Ziarnek, Kenraiz · CC BY-SA 4.0
- Die steinerne Bagrati-Kathedrale mit grüner Kuppel auf einem Hügel in Kutaissi. · Marcin Konsek · CC BY-SA 4.0
- Die Steintürme von Mestia zwischen Häusern und Bäumen, Berge unter Wolken. · Jelger Groeneveld · CC BY 2.0