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Steinbauten und grüne Terrassen in Machu Picchu, dahinter der spitze Gipfel des Huayna Picchu.

Steinbauten und grüne Terrassen in Machu Picchu, dahinter der spitze Gipfel des Huayna Picchu.

Foto Diego Delso · CC BY-SA 4.0

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Die konzentrischen Kreisterrassen von Moray, die stufenweise in eine grüne Senke abfallen.

Die konzentrischen Kreisterrassen von Moray, die stufenweise in eine grüne Senke abfallen.

Foto F Delventhal · CC BY 2.0

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Hütten aus Totora-Schilf auf einer der schwimmenden Inseln der Uros.

Hütten aus Totora-Schilf auf einer der schwimmenden Inseln der Uros.

Foto Diego Delso · CC BY-SA 4.0

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Die steinerne Doppelturmfassade der Kathedrale von Cusco über den Stufen des Hauptplatzes.

Die steinerne Doppelturmfassade der Kathedrale von Cusco über den Stufen des Hauptplatzes.

Foto Diego Delso · CC BY-SA 4.0

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Der Colca-Canyon im Morgenlicht, terrassierte Hänge und tief unten der Fluss.

Der Colca-Canyon im Morgenlicht, terrassierte Hänge und tief unten der Fluss.

Foto Tydence Davis from Las Vegas · CC BY 2.0

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Die Spinnen-Figur in der Wüste von Nazca, umgeben von Linien und Dreiecken, aus der Luft gesehen.

Die Spinnen-Figur in der Wüste von Nazca, umgeben von Linien und Dreiecken, aus der Luft gesehen.

Foto Diego Delso · CC BY-SA 4.0

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Die Oase Huacachina mit Palmen und kleiner Lagune zwischen hohen Sanddünen.

Die Oase Huacachina mit Palmen und kleiner Lagune zwischen hohen Sanddünen.

Foto Diego Delso · CC BY-SA 4.0

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Die weiße Doppelturmkathedrale von Arequipa, dahinter der schneebedeckte Vulkan Misti.

Die weiße Doppelturmkathedrale von Arequipa, dahinter der schneebedeckte Vulkan Misti.

Foto FotosATP-Pe · CC BY-SA 4.0

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Westliches Südamerika, zwischen Pazifik, Anden und Amazonasbecken

Peru

Inka-Städte zwischen Andengipfeln, ein See auf 3.812 Metern, rätselhafte Linien in der Wüste und eine Küche, für die man um die Welt reist.

Peru liegt im Westen Südamerikas am Pazifik und grenzt an Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Bolivien und Chile. Mit 1.285.216 Quadratkilometern ist es das drittgrößte Land des Kontinents, rund 33,4 Millionen Menschen leben hier. Hauptstadt und größte Stadt ist Lima mit etwa 10 Millionen Einwohnern. Hauptsprache ist Spanisch; Quechua und Aymara sind dort, wo sie überwiegen, ebenfalls Amtssprachen.

Die Anden teilen das Land in drei völlig verschiedene Welten: im Westen ein schmaler Wüstenstreifen an der Küste, in der Mitte das Hochgebirge, das am Huascarán 6.768 Meter erreicht, und im Osten der Amazonas-Regenwald, der fast 60 Prozent der Fläche bedeckt. An der Grenze zu Bolivien liegt auf 3.812 Metern der Titicacasee, der oft als höchster schiffbarer See der Erde bezeichnet wird.

Für die meisten Reisenden bedeutet Peru zuerst die Inka. Cusco war die Hauptstadt ihres Reiches, und die Kolonialhäuser der Stadt stehen bis heute auf Mauern aus Inka-Stein. Rund 80 Kilometer entfernt thront Machu Picchu auf einem Bergsattel über dem Urubamba. Die Anlage entstand um 1450 und steht seit 1983 auf der Welterbeliste. Dazwischen liegt das Heilige Tal mit seinen Ackerterrassen und den Salinen von Maras.

Doch Peru ist weit mehr als das Erbe der Inka. Im Süden liegt Arequipa, die weiße Stadt aus vulkanischem Sillar-Stein und Ausgangspunkt für den Colca-Canyon, eine der tiefsten Schluchten der Erde, an deren Wänden Kondore segeln. In der Küstenwüste wurden zwischen 500 v. Chr. und 500 n. Chr. die Nazca-Linien in den Boden gescharrt, und ganz in der Nähe wimmeln das Paracas-Reservat und die Ballestas-Inseln von Seevögeln und Seelöwen. Nördlich von Lima liegt Caral, die älteste bekannte Stadt Amerikas.

Peru zählt 13 UNESCO-Welterbestätten, darunter die Altstadt von Lima, den Nationalpark Huascarán in den Anden und den Nationalpark Manú im Amazonasgebiet. Auch die Küche ist längst ein eigener Reisegrund: Ceviche, roher Fisch in Limettensaft, gilt als Nationalgericht, und Lomo Saltado zeigt, wie sich die einheimische mit der chinesischen Küche verbunden hat.

Die beste Reisezeit für das Hochland und Machu Picchu ist die Trockenzeit von Mai bis September; in den Anden regnet es von Oktober bis April. Bezahlt wird mit dem peruanischen Sol, das allgemeine Preisniveau liegt bei etwa 51 Prozent des US-Niveaus, und die wichtigsten Flughäfen sind Lima und Cusco.

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Häufige Fragen zu Peru

Wann ist die beste Reisezeit für Peru?

Für die meisten Reisen, also Cusco, Machu Picchu und den Titicacasee, ist die Trockenzeit von Mai bis September am besten. In den Anden regnet es von Oktober bis April, am stärksten von Januar bis März, wenn auch Straßen beeinträchtigt sein können.

Wie viele Tage sollte ich einplanen?

Zehn Tage reichen für Lima, Cusco, das Heilige Tal und Machu Picchu, einschließlich Zeit zur Höhenanpassung. Mit Titicacasee, Arequipa und Colca-Canyon oder den Nazca-Linien sollten es zwei Wochen oder mehr sein, denn die Entfernungen im Süden sind groß.

Ist Peru teuer?

Das allgemeine Preisniveau liegt laut Berechnung aus Weltbankdaten für 2025 bei etwa 51 Prozent des US-Niveaus. Eintritt nach Machu Picchu, die Bahn dorthin und Genehmigungen für den Inka-Pfad schlagen aber zu Buche, also früh buchen und die aktuellen Preise beim Buchen prüfen.

Welche Währung gilt in Peru?

Bezahlt wird mit dem peruanischen Sol (PEN), der in 100 Céntimos unterteilt ist. Der Name bedeutet auf Spanisch Sonne; 1991 löste der Sol den Inti ab. Wechselkurse ändern sich, daher vor der Reise den aktuellen Kurs prüfen.

Was sollte man in Peru essen?

Nationalgericht ist Ceviche: roher Fisch, in frisch gepresstem Limettensaft mit roten Zwiebeln und Chili mariniert. Lomo Saltado ist Rindfleisch, kurz mit Zwiebeln, Tomaten und Pommes frites angebraten und mit Reis serviert. Mais, Kartoffeln, Quinoa und Ají-Chili ziehen sich durch die ganze Küche.

Wie komme ich nach Machu Picchu?

Die meisten fahren mit dem Zug von Cusco oder Ollantaytambo nach Aguas Calientes und von dort mit dem Bus 8,6 Kilometer hinauf oder zu Fuß zum Eingang. Wanderer gehen den klassischen Inka-Pfad in vier oder fünf Tagen, mit vorab gebuchter Genehmigung.

Macht mir die Höhe zu schaffen?

Viele spüren oberhalb von 2.500 Metern die Höhenkrankheit, und Cusco liegt auf rund 3.400 Metern. Steigen Sie langsam auf, lassen Sie den ersten Tag ruhig angehen, trinken Sie genug und steigen Sie ab, wenn die Beschwerden stärker werden.

Brauche ich ein Visum?

Das hängt von der Staatsangehörigkeit ab, und die Regeln ändern sich. Prüfen Sie vor der Buchung die Website der peruanischen Migrationsbehörde auf dem Regierungsportal, fragen Sie bei der Botschaft oder dem Konsulat Perus in Ihrem Land nach und prüfen Sie einige Tage vor dem Abflug erneut.

Fotos (29)

Quellen und Bildnachweise(48 Quellen · 40 Fotos · zuletzt geprüft 2026-10-06)
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