04Erlebnisse
Vor dem Aufstieg
Höhe und Höhenkrankheit
Cusco liegt auf rund 3.400 Metern, der Titicacasee auf 3.812 Metern, und die Pässe des Inka-Pfads übersteigen 4.000 Meter. Oberhalb von 2.500 Metern kann die Höhenkrankheit jeden treffen, unabhängig von der Fitness: Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit, schlechter Schlaf und Schwindel, besonders nach schnellem Aufstieg. Betroffen sind etwa 20 Prozent derer, die rasch auf 2.500 Meter steigen, und 40 Prozent bei 3.000 Metern. Die wichtigste Vorbeugung ist ein langsamer Aufstieg, nach Möglichkeit nicht mehr als 300 Meter am Tag. Darum beginnen viele Reisende im Heiligen Tal, das tiefer liegt als Cusco, und fahren nach ein, zwei Tagen in die Stadt hinauf. Am ersten Tag nicht überanstrengen, genug trinken und lange Wanderungen verschieben, bis sich der Körper angepasst hat. Werden die Kopfschmerzen stärker oder fällt das Atmen schwer, in tiefere Lagen absteigen, das hilft am besten; bei Vorerkrankungen vor der Reise ärztlichen Rat einholen.
- 2.500 m
- Beschwerden meist ab
- 0 m
- Empfohlener Höchstaufstieg pro Tag
- Rund 3.400 m
- Höhe von Cusco
