04Erlebnisse
Der Osten
Der Amazonas-Regenwald
Fast 60 Prozent Perus sind tropischer Wald im Amazonasbecken, flaches Land, das am Ostfuß der Anden beginnt. Am einfachsten gelangt man über Puerto Maldonado im Südosten hinein, wo Tambopata und Madre de Dios zusammenfließen. In der Nähe schützt das Nationalreservat Tambopata Wälder und Altarmseen auf 200 bis 400 Metern, bei durchschnittlich 26 Grad und heftigem Regen von Dezember bis März. In der Region gibt es auch Lehmwände, an denen sich Hunderte Vögel, darunter Aras, versammeln, um Lehm zu fressen. Weiter westlich erstreckt sich der Nationalpark Manú über mehr als 17.000 Quadratkilometer, vom Tieflandwald bis zu Nebelwald und Andengrasland; seit 1987 ist er Welterbe. Im Norden liegt die Stadt Iquitos direkt am Amazonas. Für den Regenwald braucht man mindestens einige Tage: Unterwegs ist man per Boot auf den Flüssen, und Hitze und reichlicher Regen ändern sich übers Jahr kaum, also leichte, schnell trocknende Kleidung einpacken.
- Rund 60 %
- Anteil an Perus Fläche
- Rund 17.163 km²
- Nationalpark Manú
- 0 °C
- Durchschnittstemperatur in Tambopata
