04Erlebnisse

Bei Tisch

Die peruanische Küche

Die peruanische Küche ruht auf vier uralten Grundpfeilern: Mais, Kartoffeln und andere Knollen, Andengetreide wie Quinoa und Hülsenfrüchte. Die Spanier brachten Reis, Weizen und Fleisch, später kamen afrikanische, chinesische und japanische Einflüsse hinzu, bis das Essen selbst zum Reisegrund wurde. Nationalgericht ist Ceviche: rohe Fischstücke, in frisch gepresstem Limettensaft mit roten Zwiebeln und Chili mariniert, bis das Fleisch fest wird wie gegart; dazu gibt es meist Süßkartoffel und Mais. Die UNESCO würdigt es als Ausdruck der traditionellen peruanischen Küche und Teil des immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Lomo Saltado ist Rindfleisch, kurz mit Zwiebeln, Tomaten und Pommes frites gebraten und mit Reis serviert, ein Gericht aus der Chifa, der Küche chinesischer Einwanderer. Der gelbe Ají Amarillo steckt in fast allem. Bestellen Sie Ceviche mittags in einem Fischrestaurant an der Küste, wo es ganz frisch gegessen wird, und halten Sie auf den Märkten Ausschau nach Kartoffelsorten, die es sonst nirgends gibt.

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Traditionelle Grundpfeiler