04Erlebnisse
Zwei Höhen
Mulhacén und Teide
Das Land hat zwei Gipfel, nicht einen, und wer sie verwechselt, liest die Karte falsch. Der Mulhacén steht in der Sierra Nevada, zwischen Granada und Almería, auf 3,479 Metern, als höchster Punkt des Festlands. Das Gebirge trägt einen Nationalpark und ein Biosphärenreservat, und an den Nordhängen sitzen Sternwarten bei etwa 2,800 Metern. Von Granada zeigt sich der Berg an einem klaren Tag hinter der Alhambra, und der Aufstieg ist ein eigener Tag, kein Anhängsel an den Palastbesuch. Der Teide auf Teneriffa steigt 3,715 Meter über das Meer und ist der höchste Punkt von ganz Spanien. Sein Nationalpark umfasst 189.9 Quadratkilometer und wurde 2007 eingetragen. Vom Meeresboden gerechnet zählt die volle Höhe 7,500 Meter. Die Felsreihe dort steht auf dem Parkboden, nicht im Gebirge von Granada. Die beiden Berge passen nicht in einen Tag. Der Vulkan braucht einen Flug auf die Kanaren und Kleidung für die Kälte oben, auch wenn der Strand warm ist. Der Mulhacén braucht einen Tag ab Granada und eine Straße, die bei Schnee gesperrt wird. Wenn der Plan eng ist, nimmt man den Gipfel, der zur eigenen Insel oder zur eigenen Stadt gehört, und lässt den anderen für eine spätere Reise. Die Höhe am Teide verändert den Atem bei Menschen, die sie nicht gewohnt sind, also steigt man langsam und ist vor den letzten Bussen wieder unten.
- 0.9 Quadratkilometer, seit 2007 auf der Welterbeliste.
- Teide-Park
