03Städte und Regionen

Der Berghang

Granada und die Alhambra

Granada ist die Hauptstadt ihrer Provinz, am Fuß der Sierra Nevada, wo Darro, Genil, Monachil und Beiro zusammenkommen. Die mittlere Höhe der Stadt liegt bei 738 Metern, und bis zur Mittelmeerküste sind es etwa 50 Kilometer. 2024 lebten hier 233,532 Menschen, die Gemeinde umfasst 88.1 Quadratkilometer. Dahinter steigt der Mulhacén auf 3,479 Meter, der höchste Punkt des Festlands. Ein Teil des Gebirges ist Nationalpark und Biosphärenreservat. Die Alhambra ist Palast und Festung an einem Hang gegenüber dem Albaicín. Sie zählt zu den bekanntesten Bauten des al-Andalus, ist der am besten erhaltene Palast jener mittelalterlichen Zeit und trägt auch Flügel der Renaissance. 1984 wurde sie eingetragen. Der Generalife ist Sommerpalast und Garten der Herrscher, unmittelbar östlich der Alhambra und höher gelegen, mit einem langen Hof, in dem ein Wasserkanal zwischen den Pflanzungen läuft. Das Albaicín ist ein Viertel auf einem Hügel nördlich des Darro. Die Gassen folgen noch dem nasridischen Grundriss, auch dort, wo die Häuser später wechselten. 1994 kam das Viertel zur Stätte von Alhambra und Generalife hinzu. Von seiner Terrasse liegen Mauern, Türme und Berg in einem Blick. Für den Besuch rechnet man einen ganzen Tag: den Palast am Morgen, das Viertel wenn der Schatten länger wird, und den Berg nur, wenn ein zweiter Tag für den Aufstieg frei ist.

0 Menschen im Jahr 2024.
Einwohner
0 Meter, etwa 50 Kilometer von der Küste.
Höhe der Stadt
0 Meter, der höchste Punkt des Festlands.
Mulhacén

Sehenswürdigkeiten