03Städte und Regionen
Die Südküste
Nazca-Linien und Paracas
Rund 400 Kilometer südlich von Lima, auf einer Wüstenhochebene zwischen den Orten Nazca und Palpa, sind riesige Bilder in den Boden geritzt. Menschen schufen sie zwischen 500 v. Chr. und 500 n. Chr., indem sie die rotbraunen Kiesel an der Oberfläche beiseiteräumten und den helleren Boden darunter freilegten. Zusammen sind die Linien über 1.300 Kilometer lang und bedecken rund 50 Quadratkilometer; mehr als 70 stellen Tiere dar, darunter Kolibri, Spinne, Affe und Kondor, die größten messen etwa 370 Meter. Das trockene, windstille Klima hat sie bewahrt, 1994 wurden sie Welterbe. Am besten sieht man sie aus einem Kleinflugzeug, manche auch von den umliegenden Hügeln. Weiter nördlich, 250 Kilometer von Lima, umfasst das Nationalreservat Paracas 335.000 Hektar, fast zwei Drittel davon Meer, mit rund 216 Vogelarten. Vom Hafen Paracas starten Boote zu zweistündigen Fahrten zu den Ballestas-Inseln mit Pinguinen und Seelöwen, und bei der Stadt Ica liegt die Oase Huacachina zwischen den Dünen.
- Rund 50 km²
- Fläche der Linien
- Über 70
- Tierfiguren
- 1994
- Welterbe
- 0.000 Hektar
- Reservat Paracas
