03Städte und Regionen

Die Rote Stadt

Marrakesch

Marrakesch ist mit rund 997.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Marokkos und liegt westlich der Ausläufer des Atlas. Gegründet wurde sie um 1070 als Hauptstadt der Almoraviden; die roten Mauern von 1122–1123 und die Bauten aus rotem Sandstein brachten ihr den Beinamen „Rote Stadt“ ein. Die Altstadt ist seit 1985 Welterbe, und heute ist Marrakesch die meistbesuchte Stadt des Landes. In ihrer Mitte liegt der Platz Djemaa el-Fna: tagsüber mit Orangensaftständen und Wasserverkäufern mit Ledersäcken, gegen Abend voller Geschichtenerzähler, Musiker und Händler. Etwa 200 Meter westlich ragt das Minarett der Koutoubia 77 Meter auf; ihr Name geht auf die Buchhändler zurück, die einst an ihrem Fuß arbeiteten. Weiter südlich liegen der Bahia-Palast mit bemalten Holzdecken und die Saadiergräber mit geschnitztem Stuck. Die Stadt hat zudem den größten traditionellen Markt Marokkos, 18 Souks für Töpferware, Kupfer und Leder. Planen Sie mindestens zwei Tage ein: morgens die Paläste, abends den Platz.

Rund 997.000
Einwohner der Stadt
Um 1070
Gegründet
0 m
Höhe des Koutoubia-Minaretts

Sehenswürdigkeiten