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Erlebnis
Vom Frühstück bis zum Mokka
Essen in der Türkei beginnt mit dem Frühstück, kahvaltı, was „vor dem Kaffee“ bedeutet. Auf den Tisch kommen Weißkäse und Kaşar, Butter, Oliven, Eier, Tomaten und Gurken, Marmelade, Honig und Kaymak, Sucuk und Pastırma sowie Gebäck wie Börek und Simit. Ein beliebtes Frühstücksgericht ist Menemen, Eier mit Tomaten, grüner Paprika, Zwiebeln und Olivenöl. Tee gibt es immer, und seine Kultur steht seit 2022 gemeinsam mit Aserbaidschan auf der UNESCO-Liste des immateriellen Erbes. Anders als das Bild im Ausland vermuten lässt, beruhen die Alltagsmahlzeiten mehr auf Reis, Gemüse und Brot als auf Fleisch. Jede Region hat ihre eigene Küche: der Südosten Kebabs, Meze und Süßspeisen von Baklava bis Künefe, Zentralanatolien Mantı, Gözleme und Keşkek, dessen festliche Tradition die UNESCO 2011 aufnahm. Zum Abschluss folgt der türkische Mokka, ungefiltert in einem kleinen kupfernen Cezve gekocht und oft mit einem Stück Lokum serviert; seine Kultur steht seit 2013 auf der Liste. Nehmen Sie sich einen ruhigen Morgen für ein ganzes Frühstück und bestellen Sie den Mokka am Ende der Mahlzeit.
- 2013
- Türkischer Mokka auf der UNESCO-Liste
- 2011
- Keşkek-Tradition auf der UNESCO-Liste
- 2022
- Teekultur auf der UNESCO-Liste
