03Städte und Regionen

Halbinsel Yucatán

Chichén Itzá und Yucatán

Im Inneren, zwischen Mérida und Valladolid, liegt Chichén Itzá, eine der größten Maya-Städte und von etwa 600 bis 1200 das Zentrum des nördlichen Yucatán. Ihre Bauten verbinden Stile Zentralmexikos mit den Puuc- und Chenes-Traditionen der Halbinsel. Ihr Wahrzeichen ist die Stufenpyramide des Kukulcán, El Castillo genannt: rund 30 Meter hoch auf neun Terrassen und 2007 zu einem der neuen sieben Weltwunder gewählt. Seit 1988 ist die Stadt Welterbe und zählt zu den meistbesuchten Ruinenstätten des Landes; wer zur Öffnung kommt, hat die ruhigsten Stunden. Westlich liegt Mérida, die Hauptstadt des Bundesstaats, 1542 gegründet und „Weiße Stadt“ genannt; von dort führt die Straße nach Uxmal, einer weiteren Maya-Stadt im Puuc-Stil. Etwa ein Drittel der Bewohner des Bundesstaats spricht Yukatekisches Maya. Überall in der Region laden Cenoten nach einem Vormittag in der Sonne zum Abkühlen ein.

etwa 30 m
Höhe von El Castillo
1988
Welterbe
1542
Gründung Méridas
0.770
Einwohner Méridas

Sehenswürdigkeiten

  • Großer BallspielplatzEin langer Steinplatz zwischen hohen Mauern, an einem Ende ein kleiner Tempel mit Reliefs.
  • MéridaEine Stadt rund 35 Kilometer von der Küste, mit hellen Kolonialfassaden und dem skulpturengesäumten Paseo de Montejo.