05Die Geschichte
Handwerk der Ingenieure
Die Semmeringbahn
Zwischen Gloggnitz und Mürzzuschlag wurde von 1848 bis 1854 eine Bahn über 41 Kilometer Berg gebaut. Die UNESCO beschreibt sie als eines der größten Pionierwerke des Bauingenieurwesens, und sie fährt noch dank ihrer Tunnel und Viadukte. Die Linie beginnt auf 436 Metern Höhe, erreicht ihren höchsten Punkt nach 29 Kilometern auf 895 Metern und endet in Mürzzuschlag auf 677 Metern. Sie hat 14 Tunnel mit zusammen 1,477 Metern, 16 große Viadukte von derselben Gesamtlänge, 118 kleinere steinerne Bögen und 11 eiserne Brücken. Der anspruchsvollste Abschnitt ist ein zweistöckiger Bogenviadukt über die Kalte Rinne, danach der Semmeringtunnel mit 1,431 Metern. Die Linie ist Teil der Südbahn, die die Österreichischen Bundesbahnen betreiben. Auf die Liste des Welterbes kam sie 1998. Die Elektrifizierung zwischen 1957 und 1959 änderte das Aussehen der Masten, nicht die Idee der Linie. Fahren Sie mit, wenn Sie können, statt sich mit einem Foto der Brücke zu begnügen: Die Bewegung ist der Beweis, dass der Stein nicht nur für den Blick gebaut wurde. Der Ingenieur, den die Seite nennt, ist Carl von Ghega. Die Zahlen zu Tunneln und Viadukten liest man im Zug besser als auf einem Plan.
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- Länge der Linie (km)
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- Höchster Punkt (m)
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- Zahl der Tunnel
- 1998
- Welterbe seit
