03Städte und Regionen

Ein See unter einer Wand

Hallstatt und der Dachstein

Hallstatt ist ein kleiner Ort in Oberösterreich, gepresst zwischen das Ufer des Hallstätter Sees und die Hänge des Dachsteins. Die Straße zwischen Salzburg und Graz führt hindurch. Das Salz hier ist alt, und der Ort gab der archäologischen Kultur von Hallstatt aus der frühen Eisenzeit den Namen, grob 800 bis 450 vor unserer Zeitrechnung. 1997 kam die Kulturlandschaft Hallstatt–Dachstein / Salzkammergut auf die Liste des Welterbes. Der Hohe Dachstein steigt auf 2,995 Meter. Das ist der höchste Punkt von Oberösterreich und der Steiermark. Das Massiv liegt an den Grenzen dreier Länder. Von Norden sieht man Eis. Von Süden fällt der Berg fast senkrecht ins Tal. Das Massiv bedeckt etwa 600 Quadratkilometer. Der Ort steht unter dem Druck vieler Besucher. Kommen Sie früh oder am Rand der Saison und erwarten Sie im August zur Mittagszeit keine leere Gasse. Der Bergblock ist weit. Reduzieren Sie den Ort nicht auf eine Karte mit Häusern am Wasser. Der Morgen ist stiller als der Mittag, wenn Sie das Ufer mit weniger Andrang wollen. Salz, See und Wand teilen sich ein enges Ufer. Lassen Sie allen dreien Raum, nicht nur der Fassade der Häuser.

1997
Landschaft im Erbe seit
0
Höhe des Dachsteins (m)

Sehenswürdigkeiten